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Umluft oder Heißluft? Oberhitze, Unterhitze oder beides? Welche Temperatur sollte ich verwenden, wenn der Backofen nicht mit der im Rezept angegebenen Heizfunktion ausgestattet ist? Die meisten Low-Carb-Rezepte beinhalten nur eine Ofenfunktion und Temperatur.
Standardöfen verfügen über Ober-/Unterhitze, nicht alle Öfen verfügen über eine Umluftfunktion. Die Umrechnung ist sehr einfach, wie Sie anhand der Formel und Umrechnungstabelle unten sehen können.
In diesem Artikel erfahren Sie außerdem, was die Unterschiede zwischen Oberheizkörpern, Unterheizkörpern, Warmluft und Umluft sind und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen.
Außerdem gehe ich kurz auf die Grillfunktion ein, die viele Backöfen ebenfalls haben. Natürlich kann ich nur Hinweise geben, da jeder Backofen anders reagiert und viele Modelle unterschiedliche Funktionen bieten, egal ob Elektrobackofen, Heißluftbackofen, Gasbackofen oder Mikrowellen-Kombibackofen. Im Zweifelsfall ist ein Blick in die Bedienungsanleitung hilfreich.
Umlufttemperatur + 20° C = Ober-/Unterhitzetemperatur (auch bei getrennter Umschaltung)
| Umluft | Ober-/Unterheizung |
| 130° C | 150° C |
| 140° C | 160° C |
| 160° C | 180° C |
| 180° C | 200° C |
| 200° C | 220° C |
| 220° C | 240° C |
| 240° C | 260° C |
| 260° C | 280° C |
Ober-/Unterhitze ist in den meisten Backöfen Standard.
In der Regel sind beide Funktionen separat schaltbar, bei einigen älteren Modellen ist dies jedoch noch nicht möglich. Am Boden und an der Decke des Backofens angebrachte Heizschlangen erzeugen Wärme im Innenraum, die dann ohne Ventilatoren langsam verteilt wird.
Wenn im Rezept keine Heizart angegeben ist, können Sie mit Ober-/Unterhitze nichts falsch machen.
Dadurch verringert sich das Risiko, dass Ihr Kuchen, Brot oder Auflauf beim Backen zu schnell austrocknet oder braun wird.
Allerdings verfügen neuere Modelle meist über eine Eco-Funktion. Dadurch können auf lange Sicht die Energiekosten gesenkt werden.
Wärme wird auch im Umluftbetrieb durch die Heizschlangen erzeugt. An der Rückseite des Ofens befindet sich außerdem ein Ventilator, der die Luft kontinuierlich bewegt, wodurch die Wärme schnell und gleichmäßig verteilt wird.
Dies ist beispielsweise beim Plätzchenbacken sehr hilfreich.
Heißluftöfen erzeugen Wärme mithilfe eines ringförmigen Heizelements und eines direkt vor oder in einem Ventilator platzierten Heizelements.
Die Heißluft wird noch effizienter verteilt als bei herkömmlichen Elektroöfen. Allerdings gehen hier die Meinungen auseinander, einige Nutzer bevorzugen Umluft, andere bevorzugen Heißluft.
Viele Backöfen verfügen über eine zusätzliche Grillfunktion. In diesem Modus stellen Sie normalerweise die maximale Temperatur ein und schieben das Backblech oder den Rost in die obere Schiene. Durch die freiliegende Heizspirale an der Ofendecke werden die Speisen intensiv gebräunt.
Die Grillfunktion ist ideal für gebackenes Toast, Aufläufe und Aufläufe. Erst am Ende des Backvorgangs wird es für einige Minuten verwendet, damit der Käse knusprig wird.
Mit der Grillfunktion können Sie natürlich auch ganz normal grillen: Würstchen, Steaks und Fisch schmecken auf dem Rost genauso gut wie auf dem Elektrogrill.
Außerdem eignet sich diese Einstellung für bereits gegarte Speisen, die noch gebräunt werden müssen, zum Beispiel Hähnchen oder Gänsebraten.
Gericht?
Bräunen von Aufläufen und Gratins von oben.
Weiche Kekse und Kuchen sind bei dieser Erhitzungsart weniger effektiv, da dem Teig zu viel Feuchtigkeit entzogen wird. Wenn Brot, Brötchen oder Pizzaböden jedoch schön knusprig sein sollen, ist Umluft oder Heißluft die beste Wahl.