Heim / Finanzen / 450 job stunden pro woche
Arbeitszeiten sind nicht nur für Vollzeitbeschäftigte wichtig, sondern auch für Teilzeitbeschäftigte als Leiharbeiter. Je nach Mindestlohn dürfen Minijobber eine bestimmte Stundenzahl pro Monat nicht überschreiten. Wir erklären, wie viele Stunden im Monat Arbeitslose für 450 Euro arbeiten dürfen und was sie bei der Arbeitszeitaufteilung beachten müssen.
Minijobs, deren Rechtsgrundlage das Vierte Buch Sozialgesetzbuch (SGB IV) ist, sind geringfügige oder kurzfristige Beschäftigungen.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Minijobs:
40 Tage im Kalenderjahr nicht überschreiten. Das Monatsgehalt kann variieren.
Darüber hinaus muss zwischen Minijobbern im gewerblichen Bereich und solchen, die in privaten Haushalten arbeiten, unterschieden werden. Bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten (z. B. Kochen, Putzen, Gartenarbeit oder Einkaufen) zahlt der Arbeitgeber nur geringe Steuern und profitiert von Steuererleichterungen.
Gewerbliche Arbeitgeber zahlen einem Arbeitnehmer auf 450 € höhere Steuern.
Miniarbeiter erhalten Anspruch auf die gesetzliche Rentenversicherung, wenn sie für 450 Euro arbeiten, weil sie einen kleinen Eigenanteil leisten. Allerdings handelt es sich bei einem Minijob nicht um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, sodass ein Minijob nicht automatisch von der Kranken- und Pflegeversicherung übernommen wird.
Geringfügig Beschäftigte zahlen ebenfalls keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und haben daher keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Geringfügig Beschäftigte haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte.
Das bedeutet, dass Sie im Krankheits- oder Urlaubsfall Anspruch auf Lohnfortzahlung haben. Wenn Sie einen Arbeitsunfall oder einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit haben, haben Sie auch Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch Minijobber profitieren vom Kündigungsschutz, wenn sie mindestens sechs Monate in einem Betrieb gearbeitet haben, der kein Kleinbetrieb ist.
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Jetzt kostenlos prüfenArbeitsstunden in der Lage für 450 Euroergeben sich aus dem Stundensatz.
Die Stundenanzahl bei einem Minijob richtet sich nach dem Stundensatz. Wichtig ist, dass Ihr Monatsgehalt regelmäßig die Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro nicht überschreitet. Teilzeitbeschäftigte (einschließlich Werkstudenten) haben hierzulande Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Ab dem 1. Januar 2022 beträgt dieser 9,82 Euro, ab dem 1.
Juli 2022 erhöht er sich auf 10,45 Euro. Für Minijobs bedeutet das:
Der Mindeststundensatz für geringfügige und kurzfristige Beschäftigung entspricht immer dem gesetzlichen Mindestsatz, der halbjährlich oder jährlich erhöht wird. Auch eine Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze über 450 Euro ist möglich. Die Tabelle verdeutlicht den Zusammenhang zwischen dem Stundensatz und der zulässigen monatlichen Arbeitszeit bei einem Minijob:
| Stundenlohn | maximal zulässige Stundenanzahl pro Monat bei einem Job für 450 Euro |
| 9,82 Euro (Mindestlohn vom 1.
Januar bis 30. Juni 2022) | 45,82 Stunden pro Monat |
| 9,90 Euro | 45,45 Stunden pro Monat |
| 10 Euro | 45 Stunden pro Monat |
| 10,45 Euro (Mindestlohn ab 1. Juli 2022) | 43,06 Stunden pro Monat |
| 11 Euro | 40,9 Stunden pro Monat |
| 12 Euro (geplanter Mindestlohn ab Oktober 2022) | 37,5 Stunden pro Monat Monat |
| Stundenlohn | maximal zulässige monatliche Stundenzahl in einer Position für 450 Euro |
| 9,82 Euro (Mindestlohn vom 1.
Januar bis 30. Januar Juni).2022) | 45,82 Stunden pro Monat |
| 9,90 Euro | 45,45 Stunden pro Monat |
| 10 Euro | 45 Stunden pro Monat |
| 10,45 Euro (Mindestlohn ab 1. Juli 2022) | 43,06 Stunden pro Monat |
| 11 Euro | 40,9 Stunden pro Monat |
| 12 Euro (geplanter Mindestlohn ab Oktober 2022) | 37,5 Stunden pro Monat und Monat |
Hinweis: Mitarbeiter können beliebig viele Minijobs ausüben.
Machen Sie Ihren Minijob, wie Sie möchten, solange Sie insgesamt nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen.
Seit Januar 2013 gibt es keine Regelungen zu festen Arbeitszeiten für Minijobs mehr; Diese Regelung sah zunächst vor, dass bei Miniarbeit die wöchentliche Arbeitszeit maximal 15 Stunden betragen darf.
Derzeit gelten für Teilzeitarbeit folgende Regelungen; Die Arbeitszeiten können nach Ihren Wünschen verteilt werden. Bei einem Minijob kommt es nicht auf die Anzahl der Aufgaben oder die wöchentliche Arbeitszeit an - entscheidend ist der Stundensatz. Allerdings müssen auch Teilzeitbeschäftigte die Höchstarbeitszeitvorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) einhalten.
Dazu gehören:
Bei kurzfristigen Minijobs kann die Verdienstgrenze von 450 € in Einzelfällen überschritten werden.
Wichtig zu beachten ist, dass ein Arbeitnehmer insgesamt nicht mehr als 70 Arbeitstage bzw. mehr als drei Monate im Kalenderjahr in einem Minijob arbeiten darf.
Wie viele Stunden muss man in einem Minijob mindestens arbeiten? Um ein Monatsgehalt von 450 Euro zu erhalten, muss ein geringfügig Beschäftigter 45 Stunden zum aktuellen gesetzlichen Mindeststundenlohn von 9,82 Euro pro Monat arbeiten.
Ist sein Stundensatz höher, muss er weniger Arbeitszeit investieren.
Es gibt Minijobs, bei denen Sie sowohl regelmäßige als auch unregelmäßige Arbeitszeiten haben können. Dank Arbeitszeitabrechnungen bzw. flexiblen Arbeitszeitregelungen können Arbeitgeber den Personaleinsatz flexibel planen und gleichzeitig die Verdienstgrenzen ihrer Mitarbeiter für 450 Euro kontrollieren.
Wendet der Arbeitgeber flexible Arbeitszeitregelungen an, muss er dafür sorgen, dass der Mini-Mitarbeiter die Möglichkeit hat, Zeitguthaben aufzubauen und zu begrenzen.
Sollte ein geringfügig Beschäftigter flexible Arbeitszeiten wahrnehmen, muss der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer ein festes Monatsgehalt unter Berücksichtigung der Jahresverdienstgrenze von 5.400 Euro vereinbaren.
Minijober können dann die im Jahr zu leistenden Arbeitsstunden je nach Stundensatz flexibel auf einzelne Monate verteilen. Wer einen Minijob ausübt, kann sogar bis zu drei Monate komplett arbeitsunfähig sein.
Bei stark schwankenden Arbeitszeiten liegt kein Minijob vor. Das heißt, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer nur wenige Monate im Jahr in Vollzeit beschäftigt, im übrigen Jahr jedoch so wenige Stunden, dass die Gesamtstundenzahl einem Gesamtjahresverdienst von 5.400 Euro entspricht, liegt eine erhebliche Fluktuation vor und der Arbeitnehmer hat keinen Minijob.
Schließen Arbeitgeber und Mini-Arbeitnehmer einen Stundenlohn-Arbeitsvertrag, kann der Arbeitgeber die Arbeitszeiten flexibel in einem festlegen Arbeitsprojekt für 450 Euro.
Minijobs mit Stundenlohn müssen folgende gesetzliche Anforderungen erfüllen:
Bei einem Stundenarbeitsvertrag müssen Sie mindestens zehn Stunden pro Woche in einem Minijob arbeiten.Für einen Minijob gilt eine ununterbrochene Mindestarbeitszeit von drei Stunden.
Seit Einführung des Mindestlohns ist die Dokumentation der Arbeitszeit im Minijob Pflicht.
Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft eine lückenlose Erfassung der Arbeitszeit (einschließlich Arbeitsstunden, Überstunden und Pausen) für alle Arbeitgeber verpflichtend wird.
Nach dem Mindestlohngesetz sind gewerbliche Arbeitgeber verpflichtet, bei Minijobs eine detaillierte Arbeitszeiterfassung vorzunehmen (§ 17 MiLoG).
Dies dient der Überprüfung der Einhaltung des Mindestlohns durch die Hauptzollämter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) und den Rentenversicherungsprüfungsdienst. Für Teilzeitbeschäftigte in Privathaushalten und bei der Beschäftigung unmittelbarer Familienangehöriger ist ein Nachweis der geleisteten Minijob-Zeit nicht erforderlich.
Nach Paragraph 17 des Mindestlohngesetzes sind Arbeitgeber verpflichtet, folgende Regeln einzuhalten:
pflegt es mindestens zwei Jahre lang.
Hinweis:Es reicht nicht aus, die Anzahl der Miniarbeitsstunden pro Woche oder Monat im Arbeitsvertrag zu regeln. Arbeitgeber müssen die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden dokumentieren.
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