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Silber zeichnet sich durch ein sehr hohes Reflexionsvermögen des sichtbaren Lichts aus. Diese Eigenschaft erklärt den strahlend hellen metallischen Glanz, der oft als „Silberweiß“ bezeichnet wird. beschrieben wird. Silber ist fast so dehnbar wie Gold und lässt sich zu dünnen, durchscheinenden Platten rollen. Es hat die beste elektrische und thermische Leitfähigkeit aller Metalle und ist wie Gold diamagnetisch.
Silber ist mit den meisten anderen Metallen legiert.
| Darf man Eier mit einem silbernen Löffel essen? |
| Der untere silberne Löffel wurde durch den Kontakt mit schwefelhaltigen Eiern schwarz. |
Silber ist in sauberer Luft stabil, verfärbt sich jedoch in Gegenwart von Schwefelwasserstoff oder bei längerem Kontakt mit Schwefelverbindungen schwarz.
Schwefel reagiert mit Silber unter Bildung von Silbersulfid. Dies erklärt, warum Silberbesteck schwarz wird, wenn man damit Eier mit Schwefelverbindungen verzehrt. Auch der unangenehme Geruch von Silberbesteck kann auf die Anwesenheit von Schwefelatomen zurückgeführt werden.
Das Edelmetall wird von Salzsäure nicht angegriffen, lässt sich aber in heißer, konzentrierter Schwefelsäure und warmer Salpetersäure leicht zersetzen.
Salpetersäure erzeugt rotbraunes Lachgas NO.
Silber löst sich in alkalischen Cyanidlösungen und ist sehr alkalibeständig.
Bei trockenem Chlor bildet sich eine Schutzschicht aus Silberchlorid; Nasses Chlor reagiert heftig mit erhitztem Metall. Silberverbindungen wie Silberchlorid und Silbernitrat sind sehr lichtempfindlich und müssen in braunen Flaschen aufbewahrt werden.
| Silberdraht in warmer, konzentrierter Salpetersäure |
| Warme, konzentrierte Salpetersäure löst Silberdraht auf und erzeugt eine rotbraune Farbe Gas. |
Silber in Verbindungen kann mit verschiedenen Methoden nachgewiesen werden.
Die Fällung unlöslicher Silberhalogenide aus einer Silbersalzlösung ist relativ empfindlich. Dies kann anhand einer Silbernitratlösung nachgewiesen werden: Kaliumchlorid, Kaliumbromid und Kaliumiodid bilden mit dem Silbernitrat einen Niederschlag der entsprechenden Silberhalogenide. Silberchlorid erscheint zunächst weiß, Silberbromid hat eine leicht gelbe Farbe und Silberiodid hat eine etwas stärkere gelbe Farbe.
Silberhalogenide zerfallen unter Lichteinwirkung in schwarzes Silber und das entsprechende Halogen. Diese photochemische Reaktion ist typisch für Silberverbindungen. Silberchlorid verdunkelt sich am schnellsten, wenn es Licht ausgesetzt wird, während sich Silberiodid am schnellsten absetzt:
| Ausfällung von Silberhalogeniden |
| Sie geben Kaliumiodid (links), Kaliumbromid (Mitte) und Kaliumiodid (rechts) zum Silbernitrat Lösung bilden sich unlösliche Niederschläge der entsprechenden Silberhalogenide.
Silberjodid hat einen gelblichen Farbton. |
Wenn Natronlauge zu einer Silbernitratlösung hinzugefügt wird, bildet sich ein brauner Niederschlag. Es besteht aus unlöslichem Silberoxid Ag2O, das in Salzsäure gelöst werden kann. Bei Ammoniak oder überschüssigem Kaliumthiocyanat entsteht ein löslicher Komplex. Wenn man einer Silbernitratlösung einige Tropfen Kaliumchromatlösung hinzufügt, entsteht unlösliches braunrotes Silberchromat.
Es kann auch mit Salzsäure wieder aufgelöst werden.
| Natronlauge / Kaliumchromat + Silbernitratlösung |
| Wenn Sie einer Silbernitratlösung Natronlauge hinzufügen, bildet sich ein brauner Niederschlag. Niederschlag (links). Mit einer Kaliumchromatlösung erhält man einen braunroten Niederschlag (rechts). |
Wenn man einen Kupferstab oder ein Kupferblech in eine Silbernitratlösung hält, verfärbt sich das Kupfer zunächst schwarz, nach einiger Zeit bildet sich eine silberne Farbe.
Kleine Bäume und fallendes silbernes Metalllametta. Kupfer wirkt als Reduktionsmittel und reagiert mit gelöstem Silbernitrat zu Silbernitrat und Kupfer(II). Metalle, die weniger edel als Silber sind, können die Silbersalzlösung reduzieren.
| Kupferstab in Silbernitratlösung |
| Kupferstab in Silbernitratlösung hängen, zuerst bildet sich eine schwarze Beschichtung, dann wächst langsam ein Silberbaum und silberne Metallflocken fallen herunter. |
Für die Herstellung von Silber durch Reduktion einer Silberverbindung eignen sich auch andere reduzierende Stoffe: Beim Tollens-Test werden Silberionen in einer ammoniakalischen Lösung von Silbernitrat zu elementarem Silber reduziert.
Wenn Sie die Probe in das Reagenzglas überführen, wird sie reflektiert. Die Reaktion erfolgt beispielsweise mit Aldehyden, Glucose oder Fructose.