Heim / Technologie & Digitales / 2 monitore an einem rechner anschließen
Möchten Sie effizienter arbeiten, wie ein Profi spielen oder einfach mehr Platz auf Ihrem Desktop haben? Dann ist die Lösung ganz einfach: 2 Bildschirme konfigurieren. Dadurch haben Sie einen besseren Überblick und können beispielsweise auf einem Monitor ein Video ansehen, während Sie auf dem anderen surfen oder SMS schreiben.
Viele denken, das sei kompliziert, aber das ist nicht der Fall.
Mit ein paar Handgriffen und entsprechenden Einstellungen klappt alles schnell und stressfrei. Dabei hilft Ihnen dieser Artikel.
Sie erfahren Schritt für Schritt, was Sie brauchen, wie Sie Monitore anschließen und Anzeigeeinstellungen in Windows anpassen. Außerdem gehen wir gemeinsam auf Themen wie Bildschirmreihenfolge, Auflösung und häufige Probleme ein.
Damit am Ende alles ohne Frust klappt - versprochen.
Bevor Sie Dual-Screens einrichten, sollten Sie schnell prüfen, ob Ihr Desktop oder Laptop dafür bereit ist.
Keine Sorge - es geht ganz schnell.
Zunächst benötigen Sie zwei Monitore. Es gibt sie in verschiedenen Größen und sogar von verschiedenen Marken. Wichtig ist nur, dass beide über einen funktionierenden Anschluss verfügen - zum Beispiel HDMI, DisplayPort, DVI oder VGA.
Dann benötigen Sie eineGrafikkarte oder ein Mainboard mit mindestens zwei Videoausgängen.
Dies ist bei Desktop-Computern fast immer der Fall. Bei Laptops ist das anders: Die meisten haben nur einen HDMI-Anschluss, aber mit einemUSB-C-Adapter oder einer Dockingstation funktioniert es trotzdem.
Hier ein kurzer Überblick:
| Geräteanforderungen | Anforderungen |
|---|---|
| Desktop | Zwei Videoausgänge an der Grafikkarte Karte |
| Laptop | HDMI-Ausgang + Adapter oder Dockingstation |
| Monitor | Passender Eingang (z.
B. HDMI) |
| Kabel | Abhängig von der Art der Verbindung (z. B. HDMI, DisplayPort) |
Tipp: Überprüfen Sie auch, ob Ihre Grafikkartentreiber auf dem neuesten Stand sind. Diese finden Sie meist auf der Website des Herstellers - zum Beispiel NVIDIA, AMD oder Intel.
Wenn Sie das alles haben, dann sind Sie technisch bestens für den Aufbau von zwei Bildschirmen gerüstet.
Jetzt wird es praktisch: Sie haben das nötige Equipment - Sie können mit dem Anschluss der Bildschirme beginnen.
Schalten Sie zunächst Ihren Desktop- oder Laptop-Computer aus.
Anschließend schließen Sie den ersten Monitor wie gewohnt an den Hauptanschluss an, beispielsweise über HDMI. Den zweiten Monitor schließen Sie an einen freien Port an - z.B. einen zweiten HDMI-Anschluss oder DisplayPort-Ausgang.
Bei Laptops nutzt man oft einen Adapter oder eine Dockingstation, um einen zweiten Bildschirm anzuschließen.
Stellen Sie sicher, dass alles gesichert ist und beide Monitore mit Strom versorgt werden.
Sobald alles angeschlossen ist, starten Sie Ihr Gerät neu. In vielen Fällen erkennt Windows automatisch beide Bildschirme. Anschließend sollten Sie das Bild auf beiden Displays sehen - entweder identisch oder vergrößert. Wenn nur einer funktioniert, keine Panik: Dies lässt sich ganz einfach in den Anzeigeeinstellungen anpassen.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie keine Kombination aus inkompatiblen Ports verwenden - z.B.
B. HDMI zu VGA ohne aktiven Konverter. Andernfalls kommt es zu Problemen bei der Bildübertragung.
Nachdem Sie beide Monitore angeschlossen haben, können Sie in Windows festlegen, wie sie zusammenarbeiten. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie „Anzeigeeinstellungen“.
Im oberen Bereich sehen Sie nun eine grafische Darstellung Ihrer Bildschirme.
Windows nummeriert sie automatisch - normalerweise ist der Hauptmonitor mit „1“ gekennzeichnet. Sie können Drag & Ordnen Sie die Platzierung so an, dass sie zu Ihrer aktuellen Schreibtischsituation passt.
Unterhalb dieser Option finden Sie die Option „Diese Anzeigen duplizieren“, „Diese Anzeigen erweitern“ oder „Nur 1/2 anzeigen“.
Hier entscheiden Sie, wie Sie die Monitore verwenden:
In den meisten Fällen ist der Erweiterte Modus die beste Wahl, insbesondere wenn Sie effizienter arbeiten oder Inhalte parallel anzeigen möchten.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche „Übernehmen“. Jetzt weiß Windows, wie Ihre Monitore angezeigt werden - und Sie haben mehr Platz zum Arbeiten.
Um das Arbeiten mit zwei Bildschirmen wirklich komfortabel zu gestalten, sollte die Anordnung in Windows der tatsächlichen Situation auf dem Schreibtisch entsprechen.
Sonst wirkt alles unübersichtlich und man verliert schnell den Überblick.
In den Anzeigeeinstellungen zeigt Windows Monitore als Kästchen mit Zahlen an. Sie können dies per Drag & Bewegen Sie den Blob, bis er wie Ihre echten Bildschirme ausgerichtet ist - zum Beispiel nebeneinander oder übereinander.
Wenn Sie Ihren Mauszeiger von einem Monitor zum anderen bewegen und er „am falschen Rand“ erscheint, liegt dies normalerweise an einer falschen Position in den Einstellungen.
Anschließend ziehen Sie die Monitore einfach so, dass sie logisch zusammenpassen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Oberkanten auf gleicher Höhe sind - so wird sichergestellt, dass sich die Maus reibungslos von einem Bildschirm zum nächsten bewegt.
Sie können auch Ihren Hauptmonitor festlegen: Klicken Sie auf den entsprechenden Bildschirm und aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben „Das ist mein Hauptbildschirm“.
Darauf werden dann Taskleisten- und Desktopsymbole angezeigt.
Bei richtiger Einstellung wirkt das Setup sofort natürlicher - als wären beide Bildschirme ein großer Bildschirm.
Wenn zwei Bildschirme unterschiedliche Größen oder Auflösungen haben, kann das Bild schnell unscharf oder verzerrt wirken.
Daher lohnt es sich, die Auflösung und Skalierung in Windows manuell anzupassen.
Öffnen Sie dazu erneut die Anzeigeeinstellungen. Dort wählen Sie den entsprechenden Monitor aus und scrollen nach unten zum Bereich „Skalierung und Anordnung“. Hier können Sie Auflösung auswählen - am besten stellen Sie diese auf den empfohlenen Wert ein.
Dadurch erhalten Sie das schärfste Bild, das Ihr Monitor anzeigen kann.
Skalierunghilft Ihnen, größere oder kleinere Texte und Symbole anzuzeigen. Dies ist besonders bei 4K-Monitoren wichtig, damit Menüs und Schriftarten nicht zu klein werden. Auch hier gilt: Nutzen Sie zunächst die empfohlene Einstellung und schauen Sie, wie Sie damit zurechtkommen.
Wenn Sie möchten, können Sie für jeden Bildschirm unterschiedliche Werte festlegen.
Stellen Sie sicher, dass beide Monitore harmonisch zusammenarbeiten. Wenn beispielsweise ein Fenster auf einem Bildschirm perfekt aussieht, auf dem anderen jedoch zu groß oder zu klein erscheint, müssen Sie die Skalierung neu anpassen.
Mit nur wenigen Klicks erhalten Sie auf beiden Bildschirmen ein sauberes, augenfreundliches Bild.
Auch wenn die Einrichtung eigentlich einfach ist, können manchmal Probleme auftreten.
Kein Grund zur Panik - viele Probleme lassen sich schnell lösen.
Starten Sie Ihren Computer neu und öffnen Sie die Anzeigeeinstellungen. Klicken Sie dort auf „Erkennen“. Oft wird ein zweiter Monitor angezeigt.
Verwenden Sie die Tasten am Monitor, um Helligkeit und Kontrast anzupassen. Einige Modelle bieten auch Tuning-Software an.
Mit etwas Geduld lassen sich die meisten Probleme lösen. Danach klappt das Dual-Monitor-Setup in der Regel ohne weitere Probleme.
Zwei Monitore zu nutzen ist keine Zauberei - man braucht nur die richtige Technik, etwas Geduld und die richtigen Einstellungen.
Wenn Sie 2 Bildschirme aufbauen möchten, verfügen Sie nun über das nötige Wissen, um den Aufbau selbst in die Hand zu nehmen. Ob fürs Homeoffice, zum Gaming oder einfach nur zum Surfen - mit zwei Displays arbeiten Sie übersichtlicher und ruhiger.
Natürlich gibt es Situationen, die etwas mehr Fingerspitzengefühl erfordern - etwa bei älteren Monitoren oder ungewöhnlichen Auflösungen.
Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Wir empfehlen Ihnen, verschiedene Arrangements und Einstellungen auszuprobieren. So finden Sie genau die Konfiguration, die zu Ihnen passt.
Wenn Sie noch Fragen haben, lohnt sich oft ein Blick in die Bedienungsanleitung Ihrer Geräte oder auf die Website des Herstellers.
Wer weiß - vielleicht kommt bald ein dritter Bildschirm hinzu.Es ist erstaunlich, wie viel einfacher der digitale Alltag mit dem richtigen Setup werden kann.
Hallo, ich bin Dirk! Den ersten Kontakt mit Computern hatte ich während meines Studiums als Elektroniker. Damals war ich noch auf dem Weg zur SPS-Programmierung, aber der Computer ließ mich nicht mehr los.
Später habe ich IT-Betriebswirtschaft studiert und auch diesen Blog geschrieben.