Heim / Gesundheit / Antrag pflegestufe 1 knappschaft
Mit derzeit rund 1,6 Millionen Versicherten ist die Knappschaft einer der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Sie entwickelte sich aus der Bergbaurentenversicherung vor allem für Bergarbeiter und ihre Familien; Seit 2007 können alle gesetzlich Krankenversicherten der Knappschaft beitreten.
Wenn Sie Mitglied der Knappschaft sind, sind Sie hier auch für die Pflege versichert.
Um sich für ein Krankenpflegestudium zu bewerben, wenden Sie sich telefonisch, postalisch oder online an die Knappschaft. Auf der Website finden Sie alle nötigen Informationen - inklusive eines mehrseitigen Bewerbungsformulars. Die Einreichung eines Online-Antrags ist sicherlich der schnellste und bequemste Weg, Leistungen zu erhalten.
Sie können das Formular zu Hause ausfüllen, unterschreiben und an die Knappschaft senden.
Wenn Sie das Formular lieber per Post oder Telefon erhalten möchten, ist dies selbstverständlich auch möglich. Die Kontaktdaten finden Sie auch auf der Homepage der Knappschaft. Die Krankenkasse weist jedoch darauf hin, dass die Verfügbarkeit der Verbindungen begrenzt ist und längere Wartezeiten möglich sind.
Der Stressfaktor ist bei dieser Option höher als bei der Bewerbung am heimischen Computer.
Eine weitere Möglichkeit ist ein kurzes, formloses Schreiben, in dem Sie Ihren Wunsch, sich für ein Krankenpflegestudium zu bewerben, zum Ausdruck bringen.
Tatsächlich genügen wenige Zeilen, um in Ihrem Schreiben zum Ausdruck zu bringen, dass Sie Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen. Damit der Brief gültig ist, vergessen Sie nicht das Datum und Ihre Unterschrift.
Tipp: Schicken Sie den Brief per Einschreiben oder Fax mit Rückschein an die Bergarbeitergewerkschaft - dann haben Sie einen Nachweis darüber, wann genau Sie Ihren Antrag eingereicht haben.
Sie können auch zu über 50 Bergbaugewerkschafts-Servicestellen gehen und dort die Mitarbeiter um Hilfe bei der Bewerbung für ein Krankenpflegestudium bitten.
Es gibt eine Alternative.
In vielen Städten des Landes gibt es sogenannte Care Bases (PSP). Dabei handelt es sich um Informations- und Beratungsstellen der Kranken- und Pflegekassen. Aufgabe der Pflegestützpunkte ist es, die von der Erkrankung betroffenen Menschen und ihre Angehörigen bei der Vorbereitung und Organisation ihrer Pflegebedürfnisse zu beraten. Eine Übersicht über Pflegestützpunkte in Deutschland finden Sie bei der ZQP-Stiftung (Care Quality Center).
Eine Pflegestufe effektiv beantragen
Außerdem müssen Sie die Frage beantworten, wann die richtige Zeitung für die Bewerbung für Pflegeleistungen ist.
Es ist nicht immer einfach. Die Entscheidung treffen in der Regel die nächsten Angehörigen, die anhand von Kleinigkeiten feststellen können, ob der Patient Unterstützung durch Dritte benötigt. Zum Beispiel für alltägliche Aufgaben wie Aufstehen, Waschen, Essen und sogar Termine vereinbaren. Von der Krankheit betroffene Menschen versuchen lange, ihre Unabhängigkeit zu bewahren oder ihrem Umfeld zu beweisen, dass sie noch alles alleine schaffen können.
Sie wehren sich dagegen, als pflegebedürftig eingestuft zu werden und dadurch einen Großteil ihrer Selbstständigkeit einzubüßen. Für die Angehörigen ist diese Situation oft sehr belastend. Sie müssen sich dem Patienten stellen und gleichzeitig viele organisatorische Fragen unter einen Hut bringen.
Sobald Sie merken, dass die Bedürfnisse und Einschränkungen in der Pflege Ihres pflegebedürftigen Angehörigen zunehmen, sollten Sie einen Pflegegrad bei der Knappschaft beantragen.
Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie bitte vorab, ob Sie die Voraussetzungen für die Beantragung einer Pflegestufe erfüllen.
Erfolgreich eine höhere Pflegestufe beantragen
Bei Fragen und Anliegen können Sie sich auch an uns wenden.
Unsere Experten von Dr. Weigl & Partner unterstützen Sie bei der Bewerbung um ein Pflegestudium und stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns - telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch teilen Sie uns mit, welche Art von Unterstützung Sie benötigen. Wir sorgen für eine auf Ihre individuelle Situation zugeschnittene Hilfe.
Bei der Pflege sollten Sie wirklich vorsichtig sein, denn bekanntlich wird jeder dritte Schadensfall von den Versicherungen abgelehnt.
Es muss nicht so sein. Sobald Sie Ihren Pflegeantrag gestellt haben, informieren wir Sie über das weitere Vorgehen.
Sobald Ihr Antrag bei der Knappschaft eingeht, beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Krankenversicherungsdienst (MDK) mit der Erstellung eines Gutachtens zur Feststellung des Pflegegrades für Sie.
Der Gutachter wird einige Tage vor dem Sitzungstermin schriftlich Bericht erstatten.Bei dem Besuch sollte ein Angehöriger oder eine dem Patienten nahestehende Person anwesend sein. Sollte dies nicht möglich sein, vereinbaren Sie einfach einen neuen Termin.
Übersicht über Pflegeleistungen
Die Begutachtung findet zu Hause oder in einem geeigneten Umfeld - etwa einem Krankenhaus oder einer Reha-Station - statt, da der Gutachter auch auf das Wohnumfeld achten kann.
Dies erleichtert ihm die Einschätzung des Pflegebedarfs.
Insgesamt müssen 64 Fragen in sechs verschiedenen Bereichen beantwortet werden. Dazu gehören: Mobilität sowie die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten des Patienten. Insgesamt benötigt der Gutachter für die Prüfung etwa zwei Stunden. Stellen Sie als Angehöriger oder Erziehungsberechtigter sicher, dass der MDK-Gutachter alle Kompetenzen vollständig abfragt und korrekt aufzeichnet.
Stellen Sie entschlossen Fragen und bestehen Sie darauf, dass der Experte Ihnen am Ende des Besuchs eine Zusammenfassung seiner Einschätzung vorlegt.
Schnelle & Berechnen Sie den Pflegegrad ganz einfach online
Sie können sich um diese Angelegenheit selbst kümmern, wenn Sie zuvor alle wichtigen medizinischen Unterlagen zur Erkrankung und Vorerkrankungen zusammengetragen haben.
Dazu gehören ärztliche Gutachten und Atteste, ein Behandlungsplan, eine Liste der abgeschlossenen Therapien sowie Auszüge aus einer Klinik oder einem Reha-Zentrum. Auch für Sie als Angehörigen kann es hilfreich sein, über einen längeren Zeitraum hinweg ein Pflegetagebuch zu führen, in dem Sie alles rund um Ihre Pflege und Betreuung festhalten.
Tipp: Erstellen Sie bereits bei der Beantragung einer Pflegestufe bei Bergleuten eine Checkliste mit allen anfallenden Aufgaben.
Dadurch sparen Sie viel Zeit.
Unser Team berät Sie gerne kostenlos und unverbindlich zum Pflegegrad der Knappschaft oder zu allen anderen pflegerischen Fragen.
Dr.
Weigl & Der Partner stellt Ihnen kostenlose Formulare zur Verfügung: