Während die klassische Chemotherapie meist schnell wachsende Zellen mit hoher Teilungsrate angreift, zielt die Antikörpertherapie gezielt auf ein spezifisches Merkmal von Krebszellen ab.
Daher gehört die Antikörpertherapie zu den sogenannten „zielgerichteten Therapien“.
Ein häufiges Angriffsziel von Antikörpern sind Partikel, die das Zellwachstum anregen. Manche Krebszellen produzieren zu viele Wachstumssignale, sogenannte Wachstumsfaktoren, weshalb sie sich so schnell ausbreiten können. Eine Behandlung mit Antikörpern, die Wachstumssignale blockieren, kann dieses Wachstum abschwächen.
Einige Wachstumsfaktoren sind auch für die Bildung von Blutgefäßen verantwortlich, die den Tumor mit Nährstoffen versorgen.
Es wird vermutet, dass gegen diese Proteine gerichtete Antikörper den Tumor im Wesentlichen aushungern lassen. Antikörper können auch mit Substanzen konjugiert werden, die in der klassischen Chemotherapie verwendet werden. So gelangen sie gezielt zum Tumor.
Informationen zur Therapie
Bei einer Antikörperbehandlung werden sie immer als Infusion verabreicht.